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Natitingou, 22.12.2011
Liebe Familie und Freunde,
Wenn Ihr diese Zeilen lest, werden wir bereits mitten in der Weihnachtszeit sein bzw. zwischen den Jahren. Ich wünsche uns allen,
dass es schöne Tage sein werden, Tage voller Freude und fröhlichem Beisammensein, aber auch Tage, an denen wir uns daran erinnern,
dass Jesus Christus Mensch wurde geboren unter widrigsten Umständen in eine einfache Familie.
Laden Sie sich hier den ungekürzten Rundbrief als PDF-DateiWenn ich auf die vergangenen Monate seit dem letzten Rundbrief zurückblicke, so war vor allem die Zeit ab den Sommerferien ein einziger Wirbelwind. Lasst mich nun einige Ereignisse aufzählen. In den Sommerferien begann ich, den älteren Kindern unserer Gemeinde Bibelunterricht zu geben. Diese Stunden machen mir große Freude und wir hoffen, dass die älteren und reiferen dieser Kinder Anfang nächsten Jahres getauft werden können. Dann hatten wir im August Besuch von Heike Wöhner aus der Gemeinde Ostfildern. Mit ihr zusammen haben wir zwei wunderschöne turbulente Kinderbibelwochen durchgeführt. Während Heike noch bei uns war, traf Familie Harral mit Sack und Pack in Cotonou ein. Familie Harral, das sind Jason, Maggi, Reuben (3) und Kaia (1). Wir sind sehr froh, dass sie gut hier angekommen sind und unser Team nun endlich Verstärkung hat, nach so vielen Jahren des Wartens und der unerfüllten Hoffnungen. Anfang September kam dann auch noch unsere neue Studentenmissionarin Naomi Kromer an. Alle zusammen fuhren wir dann in der zweiten Septemberwoche nach Lomé, Togo zu einer Schulung mit Ausbildern von AFM, an der auch unsere Kollegen aus Mali teilnahmen. Im Anschluss an die Schulung hatten wir als Otammari Team noch einige Tage Teambildung, wo wir unter fachlicher Anleitung für unser neu zusammengesetztes Team Rollen und Regeln definierten. Nach insgesamt einem Monat Abwesenheit kamen wir dann Mitte Oktober endlich alle in Natitingou an, diesmal mit Naomi und Harrals. Harrals hatten in ihren ersten beiden Monaten hier eine echte Feuertaufe zu bestehen. Erst fanden sie lange kein Haus und mussten sich einen Monat lang mit einem kleinen Ferienbungalow in unserer Nachbarschaft behelfen, wobei sie aber die Tage bei uns verbrachten. Dann wurden sie alle nacheinander krank, wobei es Jason am schlimmsten erwischte. Doch Gott gab ihnen die Kraft, durchzuhalten und inzwischen fassen sie langsam Fuß und sind trotz allem immer noch positiv gespannt auf das Abenteuer Afrika. Bitte betet weiterhin für diese Familie, dass sie sich gut einleben und dass Gott sie beschützen möge. Im November hatten wir ganz kurzfristig die Gelegenheit, uns an den beninisch-deutschen Kulturwochen zu beteiligen und dafür von der deutschen Botschaft auch noch finanzielle Unterstützung zu erhalten. Wir organisierten eine dreitägige Schulung zur Herstellung von Haushaltsseife, an der 14 Frauen teilnahmen. Gleichzeitig sollte dies der Startschuss für eine Frauenkooperative sein, da diese Gruppe nun gemeinsam produzieren und verkaufen will, um sich ein finanzielles Standbein zu schaffen. Außerdem führten wir mit Unterstützung der Pfadfinder an einem Nachmittag im städtischen Haus der Jugend wieder eine Gesundheitsausstellung durch. Und so neigt sich das Jahr nun dem Ende entgegen und wir können nur staunen, wie uns Gott trotz unserer vielen Fehler gebraucht hat und Ihm Dank aussprechen. Natürlich möchten wir uns auch bei Euch herzlich bedanken für die finanzielle Unterstützung unseres Projektes und auch des Kinderheimes, sowie für Eure Gebete und Euer Interesse. Zum bevorstehenden Jahreswechsel möchten wir Euch allen Gottes reichen Segen wünschen. Mögen wir uns alle von Gott im neuen Jahr gebrauchen lassen, damit der Auftrag, den Christus uns gegeben hat bald erfüllt ist und Er wiederkommen kann! Herzliche Segensgrüße, Ulrike und Toussaint Die gesamten Rundbriefe könnt ihr hier als PDF-Datei im AcrobatReader öffnen bzw. herunterladen.
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